Neue TPS-Isolierglas-Linie in Kirchberg

Ein Meilenstein für den Standort Kirchberg: Neue TPS-Isolierglas-Linie im Jumboformat

Arnold Glas investiert weiter in die Zukunft: Am Standort Kirchberg entsteht derzeit eine der modernsten vollautomatisierten TPS-Isolierglas-Linien Europas – und das im Jumboformat. Mit dieser zukunftsweisenden Entscheidung stärkt die Unternehmensgruppe nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern bekennt sich auch klar zum Standort Deutschland.

Technologie auf höchstem Niveau

„Unser Ziel war es, den Automatisierungsgrad deutlich zu steigern und gleichzeitig ein Höchstmaß an Flexibilität zu schaffen“, erklärt Hans-Joachim Arnold, Vorstandsvorsitzender von Arnold Glas. „Die Investition in diese hochmoderne Isolierglas-Linie ist ein zentraler Schritt zur Zukunftssicherung – für unser Unternehmen, unsere Mitarbeitenden und unsere Kunden.“

Die neue Fertigungslinie ermöglicht eine vollständig vernetzte Produktion – von der Glasbeschickung über die Sortierung bis hin zur vollautomatischen Isolierglas-Herstellung. Die Inbetriebnahme erfolgt etappenweise, der vollständige Betrieb ist für das kommende Jahr geplant.

Warum Kirchberg?

Andreas Winter, Geschäftsführer bei Arnold Glas, erläutert die Standortwahl: „Kirchberg liegt zentral in Deutschland mit optimaler Anbindung an die Benelux-Staaten und Frankreich. Für uns war klar: Wenn wir eine richtungsweisende Modernisierung unserer Produktion vornehmen, dann hier.“ Der strategische Entschluss fiel zugunsten einer vollverketteten Hightech-Lösung – bewusst kein Kompromiss, sondern der große Wurf.

Setzen auf TPS-Technologie

Zum Einsatz kommt eine thermoplastische Abstandhaltertechnologie (TPS), die höchste Qualitätsstandards erfüllt und gleichzeitig neue Effizienzpotenziale erschließt. „Die integrierte Kantenbearbeitung in Kombination mit einem intelligenten Scanner zur Qualitätssicherung verschafft uns sowohl optisch als auch prozesstechnisch enorme Vorteile“, ergänzt Albert Schweitzer, Geschäftsführer und verantwortlich für den Standort Kirchberg.

Antwort auf Marktanforderungen

Die neue Linie ist ein klares Signal an den Markt: Arnold Glas stellt sich den steigenden Anforderungen in puncto Qualität, Individualisierung und Variantenvielfalt. Durch die Entscheidung für das Jumboformat kann das Unternehmen insbesondere im Objektgeschäft schnell und flexibel auf Sonderformate und individuelle Kundenwünsche reagieren.

„Flexibilität, Geschwindigkeit und Qualität sind heute entscheidend – die neue Anlage vereint all diese Anforderungen und eröffnet uns zudem die Möglichkeit, neue Produkte zu entwickeln“, so Schweitzer weiter.

Starke Partnerschaften für ein starkes Projekt

Für dieses Großprojekt arbeitet Arnold Glas mit bewährten Technologiepartnern zusammen: Die Anlagen stammen vom österreichischen Maschinenbauer Lisec, ergänzt durch einen Hochleistungsscanner von Viprotron zur lückenlosen Qualitätssicherung.

„Diese Kombination überzeugt uns in Bezug auf Zuverlässigkeit, Präzision und Integration – zentrale Kriterien für eine Investition dieser Größenordnung“, betont Winter.

Ein Projekt mit Weitblick

Für Hans-Joachim Arnold ist das Projekt ein Generationenprojekt: „Wir investieren nicht nur in Maschinen, sondern auch in die Zukunft unserer Mitarbeitenden. Damit sichern wir langfristig Arbeitsplätze und setzen ein starkes Zeichen für Innovation und Wachstum – auch und gerade in einem herausfordernden Marktumfeld.“

Fazit: Ein klarer Schritt in die Zukunft

Mit der neuen TPS-Isolierglas-Linie macht Arnold Glas einen großen Schritt nach vorn – technologisch, strategisch und menschlich. Die Investition stärkt nicht nur den Standort Kirchberg, sondern positioniert das Unternehmen nachhaltig als innovativen, zuverlässigen Partner in der Glasbranche.

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